Das kommt mir Spanisch vor. In dreissig Tagen.

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Ein Tag, eine Lektion. Und einen Monat später kann ich Spanisch sprechen. Oder besser kann mich «zu allgemeinen Themen und in einfachen, alltäglichen und routinemäßigen Situationen auf Spanisch» verständigen. So zumindest verspricht es der Langenscheidt-Verlag. Na, wenn das so einfach ist, probier‘ ich es doch gleich mal aus.

Was können Sie schon?

Der Selbstlernkurs «Spanisch in 30 Tagen» besteht aus einem Buch und zwei Audio-CDs. Jede Lektion beginnt mit einem kleinen Dialog, gefolgt von einer Vokabelliste, Grammatikregeln und einigen kleinen Übungen. Zum Schluss folgt eine kurze Selbsteinschätzung (Was können Sie schon und was sollte nochmal wiederholt werden?) mit Verweis zu den entsprechenden Übungen.

Vokalbeltest.

Die gelernten Vokabeln werden in den darauffolgenden Lektionen als bekannt vorausgesetzt. Ganz ohne Pauken geht es bei mir deshalb nicht. Ich habe mir ganz altmodisch ein Vokabelheft angelegt und Karteikärtchen besorgt. Und die Memrise-App auf meinem iPhone installiert, versteht sich.

Lernerfolge.

Ich bin noch nicht über Lektion vier hinausgekommen. Denn dreissig bis sechzig Minuten pro Tag zu investieren, das kostet reichlich Überwindung. Trotzdem, einfache Sätze bilden kann ich schon, regelmässige Verben konjugieren auch. Und auch mein passives Verständnis von Spanisch ist schon grösser, als ich dachte. Übrigens habe ich beschlossen, südamerikanisches Spanisch zu sprechen (wenn ich mich irgendwann traue), denn da kann man sich das «lispelnde» S sparen.

 



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