Tick, Trick und Fifi

Mary Poppins

Dagobert Duck und Michel aus Lönneberga: Ihre Namen wurden übersetzt und klingen teilweise urkomisch.

Kennen Sie Scrooge McDuck? Oder Paperon de’ Paperoni? Ganz bestimmt. Es handelt sich in beiden Fällen um den geizigen Dagobert Duck aus Entenhausen. Jede Sprache hat ihre eigenen Namen für die Protagonisten aus Entenhausen: Die Franzosen nennen Tick Trick und Track zum Beispiel Riri, Fifi et Loulou; die Italienier Qui, Quo e Qua und die englischsprachige Welt kennt die drei unter Huey, Dewey and Louie. Die Liste liesse sich noch sehr lange fortsetzen.

Wie Emil zu Michel wurde

Worauf muss man achten, wenn man Namen aus Zeichentrick- oder anderen Serien übersetzen will?  Es ist sicher wichtig, dass die Namen gleich daher kommen, dass die gleiche «Bedeutung» mitschwingt. Es sind aber auch kulturelle Dinge zu beachten. Sie kennen sicher alle den Michel aus Lönneberga. Im Original heisst er Emil. Ein Name, der sich gut übernehmen liesse. Aber es gab ja bereits «Emil und die Detektive». Und um eine Verwechslung auszuschliessen, entschied man sich für den Namen Michel. Ich finde das sehr gelungen, denn Michel klingt für mich viel schlitzohriger.

Klassiker aus der Kindheit

Wenn wir gerade bei Astrid Lindgren sind, kommen wir natürlich nicht um Pippi Langstrumpf herum, die im Französischen ziemlich witzig klingt: Fifi Brindacier (Fifi Eisenhalm). Der Klassiker ist für mich aber Mary Poppins‘ Supercalifragilisticexpialidocious, das in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. Die Versionen sind meist nahe am englischen Original, weisen aber an den Endungen Unterschiede auf. Ich kann mich noch erinnern, wie ich als Kind zu sagen versucht habe: «Superkallifragill…», äh, wie war das nochmals?

Haben Sie eine Lieblingsfigur aus der Kindheit? Eine mit einem lustigen Namen?



Ähnliche Beiträge


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.