Help, I’m a translator

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Wie ein Freelance-Übersetzer zum Comiczeichner wurde und so seine täglichen Erfahrungen verarbeitet.

Haben Sie sich schon mal überlegt, wie es ist, als Freelancer zu arbeiten? Obwohl wir tagtäglich mit unseren Freelancern in Kontakt stehen, wissen wir nicht ganz genau, wie sie tatsächlich arbeiten. Wir sehen zwar das Resultat, aber den Prozess dahinter, die Umstände und die tagtägliche Agonie kennen wir nicht. Wieso auch, wir sind ja schliesslich die Agentur.

Comicstrips als Lösung

Der Übersetzer Alejandro Moreno-Ramos betreibt unter dem Pseudonym Mox einen Blog, der die täglichen Freuden und Leiden des Freelancers aufzeigt. In diesem Falle geht es um Übersetzer, doch einige Szenarien können ganz allgemein auf freischaffende Berufe ausgeweitet werden. Die Strips sind mit einem Augenzwinkern zu verstehen; ganz so drastisch wie er es beschreibt, ist es nicht immer. Aber irgendwoher muss er ja seine Inspiration haben.

Die bösen Projektleiterinnen

In seinen Comics, die er in einem Buch gesammelt hat, kommen verschiedene Charaktere vor, die ihm den Tag versüssen oder eben zur Hölle machen. Unter anderem auch Pam, eine böse Projektleiterin, deren liebstes Hobby es ist, unschuldige Freelance-Übersetzer zu quälen. Unsere Projektleiterinnen heissen Andrea, Nina und Thea, wir sind eine gute Agentur.

Unsichtbare Wortakrobaten

Der Strip in diesem Post ist exemplarisch für den Alltag im Übersetzungsgeschäft: Einer guten Übersetzung sieht man nicht an, dass es eine Übersetzung ist. So die Faustregel. Das macht den Übersetzer zu einem eher undankbaren Akteur, der im Hintergrund die Fäden in der Hand hält, um die richtigen Substantive ringt und mit Verben jongliert, bis der Text perfekt ist. Und im besten Fall merken Sie das nicht mal.



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