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Wenn man ein Unternehmen gründen will, holt man sich am besten Unterstützung von Fachleuten. Aber was bieten die Hochschulen und Unis an, wenn man als Studierender eine gute Idee hat?

Ich war vertieft in die Lektüre meines Geschichtsbuches und zog mit dem oben abgebildeten Lineal mehr oder weniger gerade Linien, um vermeintlich Wichtiges zu markieren. Irgendwann betrachtete ich mein Werkzeug genauer und fragte mich, wohin der Link wohl führte.

Studieren und dann nicht probieren?

Wahrscheinlich hatte der Link etwas mit Start-up-Förderung zu tun; ich konnte es nicht eruieren, er funktioniert nicht mehr. Er brachte mich aber dazu, darüber nachzudenken, was während meines Studiums zum Thema Unternehmensgründung gesagt wurde. Nicht viel. Niemand verlor ein Wort darüber. Es kann daran liegen, dass ich «etwas mit Sprachen» gemacht habe und das «da nicht so wichtig ist». Das ist meiner Meinung nach falsch. Aber vielleicht lag es nicht daran. Denn auch auf der gegenüberliegenden Seite der Strasse, bei den Ökonomen, war es kein Thema, wie ich von einem Freund erfahren habe.

Kräfte bündeln

Die Vorstellung, etwas eigenes auf die Beine zu stellen und sein eigener Chef zu sein klingt motivierend. Dass dazu mehr gehört, als nur eine vage Idee ist klar. Auch, dass es alleine fast nicht möglich ist. Dafür kann man sich Unterstützung und Infos holen. Beim Institut für Jungunternehmen zum Beispiel. Oder an den dafür eingerichteten Zentren* an den jeweiligen Hochschulen.

Im Studium beginnen

Idealerweise wird man auch während des Studiums darauf aufmerksam gemacht. Ich weiss nicht, wie es an anderen Hochschulen ist, aber bei mir fehlte es. Und das ist schade. Was, wenn jemand eine Idee hätte, diese aber noch nicht ganz ausgereift ist und noch ein paar Schubser braucht? Da ist der Gang zum Bekannten einfacher, als sich an eine externe Organisation zu wenden. Was, wenn jemand nicht in einem technischen Studiengang eingeschrieben ist und trotzdem eine gute Idee hat? Auch das sollte möglich sein: Wie NZZ Campus schreibt ist die ganze Uni ein Inkubator.

 

* Anbei vier Links zu Start-up-Plattformen an Hochschulen:

  • An der ZHAW gibt es kein übergeordnetes Zentrum für Start-ups. In Winterthur organisiert der Technopark immer wieder Veranstaltungen dazu, am Standort Wädenswil gibt es die Gründerorganisation Wädenswil (Grow).

  • An der FH St. Gallen gibt es die Startrampe.

  • Die Universität Zürich hat das Startup@UZH, eine Plattform für Studierende und Doktorierende.

  • Die ETH verfügt ebenfalls über eine Plattform, und zwar den ETH transfer.



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