«Im Herzen bleibt man immer ein Bärner Meitschi.»

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Was sagen Kunden über Supertext? Ein Interview mit Sandra Stirnemann, Brand Manager Ovomaltine.

Wie haben sich die Aktivitäten in der Kommunikation in den letzten Jahren bei Ovomaltine verändert?

In den letzten paar Jahren sind insbesondere viele neue Kommunikationskanäle dazu gekommen. Als ich vor 5 Jahren bei der Wander AG angefangen habe, gab es z. B. noch keine Facebook-Seiten für Unternehmen. Mittlerweile sind wir mit Ovomaltine seit vier Jahren auf Facebook aktiv und konnten knapp 100‘000 Likers für die Marke begeistern. Die Vielzahl der Kommunikationskanäle oder – aus Sicht des Konsumenten – Touchpoints müssen sinnvoll eingesetzt und miteinander verbunden werden. Insgesamt sind meiner Ansicht nach das Storytelling und der Inhalt einer Marke deutlich wichtiger geworden und haben bei uns im Marketing das Kampagnendenken abgelöst.

Ovomaltine arbeitet für Design, Online, Web und Sprache mit verschiedenen spezialisierten Agenturen zusammen, unter anderen auch mit Supertext. Haben Full-Service-Agenturen ausgedient?

So strikt würde ich das nicht sagen. Bei Ovomaltine steuern wir in erster Linie als Brand Manager die Marke. Das heisst, dass alle Agenturarbeiten bei uns zusammenlaufen und wir die Markenaktivitäten koordinieren. Aus diesem Grund macht die Arbeit mit verschiedenen Spezialagenturen für Ovomaltine Sinn.

Supertext hat sich als erste Text- und Übersetzungsagentur im Internet einen Namen gemacht. Alle Sprachdienstleistungen können online bestellt werden. Ist Ihnen das nicht viel zu unpersönlich?

Ich habe Supertext nie als unpersönlich empfunden. Der Prozess ist simpel und effizient. Dort wo es nötig ist, kommt aber auch bei Supertext immer ein persönlicher Kontakt zustande.

Sie haben bei Wander den Einsatz von sozialen Medien stark vorangetrieben. Mit welchem Erfolg?

Wir haben es in den letzten Jahren geschafft, den Einsatz von Social Media bei Ovomaltine im Tagesgeschäft zu etablieren. Das heisst, dass wir unsere Facebook-Seite beispielsweise in der gleichen Art selbstverständlich und täglich betreuen wie unsere Webseite. Beide Markenauftritte nutzen wir als Tools fürs Transportieren von Markeninhalten. Durch Facebook z. B. konnten wir online unsere Reichweite deutlich stärken. Heute erreichen wir mehr und regelmässiger User über Facebook als über www.ovomaltine.ch.

Supertext unterstützt Wander bei der Adaption der Inhalte auf Facebook und Twitter. Was sind die Herausforderungen, wenn die Kommunikation mehrsprachig läuft?

Die grosse Herausforderung der mehrsprachigen Social-Media-Kommunikation ist das kurzfristige und spontane Element von Facebook, Twitter etc.

Sie verlassen Wander und wechseln Ende März zu Migros an den Limmatplatz. Werden Sie Ihren Blog «Berner Mäitschi» unter «Züri-Meitli» weiterführen?

Gute Frage! Der Bärner-Meitschi-Blog www.baerner-meitschi.ch wird weiterhin bestehen. Erstens wird Bern weiterhin meine Homebase sein und zweitens bleibt man im Herzen ja so oder so immer ein Bärner Meitschi. Ausserdem führe ich den Blog ja zusammen mit Helena Meier. Sie stützt natürlich weiterhin den Berner Fokus voll und ganz.

Herzlichen Dank für das Interview, die tolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren und einen guten Start beim MGB.

Merci und ein grosses Danke auch zurück.



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