10 gute Gründe, Französisch zu lernen

Carla Bruni

Für die einen ist es das schlimmste Schulfach überhaupt, für die anderen schlicht die schönste Sprache der Welt: Französisch zu lernen lohnt sich aber auf jeden Fall. Wir sagen, warum.

«Englisch isch ja na easy, aber Franz? Das gaht gar nöd, und bruuche tuet mers eh nie!» Tatort S12. Die Bemerkung eines Schülers geht mir durch Mark und Bein. Dabei dachte ich immer, Französisch sei – unbestritten – die schönste Sprache der Welt. Es gibt tausend Gründe, weshalb es sich lohnt, Französisch zu lernen. Würde mir der Blogmaster keine Zeichenlimite setzen, würde ich sie alle aufzählen.

 

  1. Weil man elegant über den Röstigraben springen kann – und man bei den Romands schon mit ein paar wenigen Französischkenntnissen einen Stein im Brett hat.
  2. Der Röstigraben reicht Ihnen nicht? Kein Problem: Mit Französisch im Gepäck können Sie sich auf allen fünf Kontinenten verständigen. 180 Millionen Menschen in 30 Ländern sprechen Französisch.
  3. Weil man bei einer 021-Vorwahl nicht mehr nervös aus der Wäsche schaut.
  4. Weil man irgendwann weiss, dass ein «Couvert» in Frankreich kein Briefumschlag ist und man in der Grande Nation nie «à discrétion» essen geht. So klappt es bestimmt irgendwann auch mit der süssen kleinen Französin.
  5. Weil man die Klatsch- und Tratschgeschichten aus dem Élysée-Palast im Original mitverfolgen kann. Und man bei Carla Brunis Musik raushört, wie sie sich über François Hollande lustig macht.
  6. Weil die Asterix-Comics im Original einfach witziger sind als auf Deutsch. «Nous vous le disons: les Romains y perdent leur latin!» Wenn Sie den Wortwitz verstanden haben, sind Sie schon ganz gut dabei.
  7. Weil die schönsten Liebeserklärungen auf Französisch erfolgen. Glauben Sie nicht? Hören Sie mal «Je t’aimais, je t’aime et je t’aimerai» von Francis Cabrel oder lesen Sie Paul Eluards Gedicht «La courbe de tes yeux».
  8. Weil man Audrey Tautous charmante Stimme im O-Ton mitverfolgen kann. Oder die von Gérard Depardieu.
  9. Weil man mit Standardsätzen, die man irgendwann in der Schule aufgeschnappt hat, weder in der Romandie noch in Frankreich besonders weit kommt. Oder haben Sie in Genf oder Paris schon einmal jemanden mit «Bonjour Monsieur le lion, c’est votre jambon?» angesprochen?
  10. Weil «papillon», «avion» und «surprise» schlicht melodischer klingen als «Schmetterling», «Flugzeug» und «Überraschung».

 

Geben Sie’s zu: Sie werden Ihre Liebesbotschaften in Zukunft nur noch auf Französisch verfassen. Und wenn es bis zum Valentinstag nicht reicht mit den Französischkenntnissen, helfen wir gerne weiter.

Bild: Little French Songs – Carla Bruni



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