Superpraktikum in Zürich – meine ersten Wochen

Mein erster Monat als Praktikantin bei Supertext ist schon fast vorbei und war reich an neuen Erfahrungen. In wenigen Wochen bekomme ich – wenn alles gut geht – mein Master-Diplom in Fachübersetzen an der Universität Genf. Zeit für einen ersten Rückblick.

Im Rahmen des Master-Studiums habe ich bis vor Kurzem hauptsächlich Rechts- und Wirtschaftsübersetzungen gemacht. Das ist zwar spannend, aber noch viel spannender ist es, Texte aus ganz unterschiedlichen Bereichen zu übersetzen. Deswegen habe ich mich nach meinem Studium für ein Praktikum bei Supertext entschieden. Seit Anfang Juli verstärke ich nun das Französisch-Team in Zürich. Hier kann ich herausfinden, welche Themen mir am meisten liegen und worauf ich mich in Zukunft spezialisieren möchte. Auch das Korrektur- und Gegenlesen macht in der Praxis viel mehr Spass als in der Theorie an der Uni.

Neben dem Übersetzen und dem Korrekturlesen bekomme ich bei Supertext auch einen Einblick in die Arbeit der französischen Sprachmanager. Während man beim Übersetzen und Korrekturlesen auf sich selber gestellt ist, muss man beim Verteilen der Übersetzungsaufträge darauf achten, dass am Ende sowohl Kunde wie auch Freelancer zufrieden sind. Das ist eine spannende neue Erfahrung für mich.

Ein Herz für Helvetismen

Was mir bei Supertext aber besonders gut gefällt, ist die Möglichkeit, deutsche Texte auf Französisch für die Schweiz zu übersetzen. Es gibt viel mehr Unterschiede zwischen der Schweizer Variante und dem Standardfranzösisch, als man denkt. Fast jeden Tag entdecke ich neue Ausdrücke, wie zum Beispiel sopalin für «Haushaltspapier» (anstatt papier ménage). Ich finde es schön, diese Helvetismen zu berücksichtigen, damit sich auch die Schweizer Leser mit dem Text identifizieren können.

Titelbild: Foto via Supertext



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