Steter Tropfen höhlt die Schreibblockade

Schreibblockade

Wie man beim Texten mit Inspirationsflauten umgeht und (fast) stressfrei wieder zu Wort findet.

Hmmm … Tja … Ähmmm … Ein Blogpost über Schreibblockade … seufz … Blockade – Schokolade – Hasstirade. Gegen das leere Blatt vor mir auf dem Tisch. Nein, so geht’s nicht. Aber, wie weiter?

Auf ein Wort. Oder zwei.

Sie müssen etwas schreiben, und es will Ihnen partout nichts einfallen? Dann haben Sie ein Problem. Denn wollen, das müssen Sie. Ohne Motivation läuft nämlich gar nichts. Schritt eins führt also übers Wollen und zurück zum leeren Blatt Papier. Es nimmt dankbar jeden Mist auf. Jedes Wort, das Ihnen einfällt. Schreiben Sie es auf. Dann ein anderes. Und noch eins. Wort um Wort, so lange, bis sie vergessen, dass Ihnen nichts einfällt. Jede Wette, dass irgendwann aus zwei Worten ein zusammenhängender Gedanke wird. Streng genommen ist damit die Blockade bereits gelöst. Aber die Aufgabe noch nicht.

Inspiration à gogo.

Der Weg zum fertigen Text führt immer – immer! – über die Inspiration. Doch woher nehmen? An der Wand, die Sie anstarren, finden Sie sie nicht. Inspiration braucht Abstand. Und fast immer eine externe Quelle. Also: Gehen Sie ins Kino. Oder duschen. Oder zum Coiffeur. Lesen Sie etwas. Gehen Sie auf einen Drink raus und hören und schauen Sie den Leuten zu. Alles das gehört mit zur harten Arbeit des Schreibenden. Toll, nicht? Auch – oder ganz besonders – Reden hilft. Suchen Sie sich ein Opfer und quatschen Sie es platt. Häufig kommt etwas Brauchbares zurück. Und wenn es bloss ein entgeisterter Blick ist, dann hören Sie sich einfach selber beim Quatschen zu. Da ist bestimmt ein Wort dabei, welches das nächste ergibt.

Titelbild via Unsplash (CC0)



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