Einmal rund um den Globus zu Supertext

Meine Leidenschaft fürs Reisen und Entdecken neuer Kulturen hat mich schon fast um die ganze Welt geführt. Da in fremden Ländern ja in der Regel eine andere Sprache gesprochen wird, kam das Interesse für die landeseigene Sprache von ganz allein dazu.

Den Entschluss, während meines Studiums der Wirtschaftswissenschaften ein Auslandssemester zu machen, war schnell gefasst und das Ziel sollte möglichste weit weg vom schwäbischen „Ländle“ liegen. Bali erschien mir bei der Auswahl des geeigneten Studienortes exotisch genug und das Ticket war schnell gebucht. Die neue und aufregende Kultur, das tropische Klima und die Aussicht, mich in der Landessprache Bahasa Indonesia mit den Einheimischen unterhalten zu können, bildeten für mich den Startschuss, um noch mehr neue Erfahrungen zu sammeln und die Welt zu entdecken.

Das Reisefieber hatte mich gepackt und mich niederzulassen und festzulegen war zu dieser Zeit erst mal unvorstellbar. Zumal es ja noch unendlich viel zu sehen und erleben gab. Nach meinem abgeschlossenem Studium lag mein Lebensmittelpunkt abwechselnd irgendwo in Australien, Neuseeland oder Asien und immer weit entfernt von der Heimat. Die Möglichkeiten, sich beruflich zu beweisen, waren riesig und durch die Zusammenarbeit in verschiedenen internationalen Teams wurde mir klar, dass mir Kommunikation und Customer Care besser liegen als das Errechnen von Unternehmensabschreibungen oder die Erstellung von Jahresabschlüssen und Bilanzen.

Currywurst anstelle von Thai Curry

Nach unvergesslichen Abenteuern und beinahe endlosen Eindrücken war ich allerdings an dem Punkt angekommen, mich wieder nach Europa zu orientieren. Dass mein Weg schließlich nach Berlin führte, war absehbar. Currywurst anstelle von Thai Curry, sonnen am Wannsee anstatt am Bondi Beach – die Umstellung fiel mir nicht schwer und der Kulturschock, wieder im Heimatland zu leben, war schnell überwunden. Die Zeit an einer Berliner Sprachschule ermöglichte es mir, weiterhin in einem internationalen Umfeld zu arbeiten und mich direkt mit der Sprache zu befassen. Schnell kam ich zu der Erkenntnis, dass Kommunikation auch mit Händen und Füßen möglich ist, wenn man mit seinen Sprachkenntnissen an die Grenzen stößt. Das Ziel meiner andauernden Reise war aber noch nicht erreicht und so sollte mich mein Weg zunächst nach Zentral- und Südamerika führen wo ich die gleiche Erfahrung machte, wenn ich Unterhaltungen mit „No entiendo“ beginnen musste.

Das sollte mir bei der Wahl meiner nächsten Aufgabe nicht passieren. Beim ersten Kontakt mit dem Supertext-Team war mir sofort klar, dass ich hier an der richtigen Adresse bin. Nachdem der Bewerbungsprozess erfrischend unkompliziert verlief, war ich überglücklich über die Zusage und wurde letzte Woche herzlich von allen Teammitgliedern empfangen. Nach der ersten Woche bin ich mir jetzt schon klar darüber: No entiendo – das wird es bei Supertext nicht geben.



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