Weihnachtskarten 2020

Weihnachtspost 2020: 5 Tipps, mit denen geschäftliche Grüsse im Herzen statt im Papierkorb landen

Wie sehen weihnachtliche Texte dieses Jahr aus? Sollen sie die aktuelle Situation thematisieren? Und wenn ja, wie? Was sich Konsument*innen wünschen. Woran Sie denken müssen. Und ein paar exklusive Tipps aus Christkinds Schreibstube.

2020 ist der beste Beweis: Kein Jahr gleicht dem anderen. Die Weihnachtskarte vom letzten Jahr zu recyceln, ist darum schon mal eine schlechte Idee. Das Motto lautet: Adieu Floskeln und hallo individuelle Weihnachtsgrüsse. Doch wie stellt man sich am besten zu den Vorkommnissen der letzten Monate? Worüber schreiben, wenn nicht über das Beisammensein in versammelter Gesellschaft?

Expertenrat ist gefragt. Wir haben recherchiert und internes Know-how angezapft – seit Juli schreiben wir die ersten Weihnachtskarten und machen uns Gedanken zum Thema. Hier kommen die wichtigsten Einsichten.

1. Wärme und Zusammenhalt transportieren

Der neue Christmas Consumer Report der Werbeplattform Unruly zeigt: Über die Hälfte aller weltweiten Konsumenten wünscht sich zum Fest 2020 andere Werbung als in den Vorjahren. Sie soll Wärme, Freude und Zusammenhalt vermitteln. Rund 30 % sprechen von einer grösseren Vorfreude aufs Fest.

Eine Weihnachtskarte für Ihre Kund*innen und Partner*innen ist auch Werbung – neben dem Dankesagen stellen Sie damit Ihren Unternehmenszweck ins rechte Licht. Also punkten Sie auch hier, wenn Sie die gesellschaftlichen Herausforderungen zum Thema machen. Wichtige Aufhänger gemäss Studie: Wie gelingt menschliche Nähe trotz Abstand? Wie kann man als Einzelner helfen? Welche wohltätigen Projekte gibt es? Und wo helfen vielleicht sogar Sie als Unternehmen mit?

2. Log(ist)isch denken

Auch wenn nichts über eine handgeschriebene Karte geht: Überlegen Sie sich gut, ob sich ein Versand per Post lohnt. Sind die Empfänger überhaupt im Büro, kommt die Post da an, wo sie soll? Oder hat sie im schlimmsten Fall auch verspätet noch ihren Sinn? Falls nicht, setzen Sie dieses Jahr besser auf ein digitales Schreiben. Zumal Sie womöglich selbst im Homeoffice sitzen und sich ein Versand nicht so einfach bewerkstelligen lässt wie sonst.

3. Nicht nur über COVID reden

Es stehen garantiert keine typischen Weihnachten vor der Tür. Ausschliesslich über die Situation zu schreiben, macht aber alle Besinnlichkeit zunichte. Entweder bewusst unverfänglich oder intelligent aufs Thema eingehen. Und es im nächsten Satz dann auch lassen. Eine Prise Humor darf ebenfalls Platz haben – ein wenig Aufheiterung tut momentan allen gut, solange sie mit Liebe und Verstand serviert wird.

4. Schnell auf den Punkt kommen

Wie für alle Mailings gilt bei der Weihnachtspost: Weniger ist mehr. Halten Sie die Weihnachtskarte trotz Verständnis für die aktuelle Situation auch dieses Jahr kurz. Der Leitsatz gilt auch für Gadgets: Schicken Sie nur ein Geschenk mit, das knallt. Und zu Ihrem Unternehmen und zur Situation passt. Ansonsten setzen Sie lieber auf starke Worte.

5. Worte mit Bedacht wählen

Es ist sicher eine gute Idee, dieses Jahr etwas mehr Zeit für das Schreiben zu investieren als sonst. Prüfen Sie die Texte doppelt darauf, ob der Ton und die Nuancen stimmen und sie die gewünschte Botschaft richtig überbringen. Ihre Grüsse gehen an Geschäftspartner im Ausland? Dann ist besonderes Fingerspitzengefühl gefragt – die Situation ist ziemlich sicher eine andere als hierzulande. Eine Einschätzung lokaler Sprachprofis kann da helfen: Sie kennen die Lage vor Ort und wissen, wie man angemessen kommuniziert (und ob man dort Kerzen oder doch ganze Strohfeuer anzündet).

Sollte Ihnen nun noch die zündende Idee fehlen, finden wir gerne die richtigen Worte für Sie.

Titelbild via Twenty20



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