Mit Videountertiteln zu mehr Reichweite, Engagement und SEO-Power – Ringier zeigt wie

Untertitel sorgen für Verständnis – schnell, einfach und nachweislich erfolgreich. Eines der grössten Medienunternehmen der Schweiz setzt sie deshalb bei seinen neuen Corporate Videos ein.

Schon heute kommt kaum mehr eine Kampagne ohne Videos aus. Und gemäss einer Studie der Hardwarefirma Cisco bestimmen sie bis 2022 sogar mehr als 82 % des Internet-Traffics. Allein YouTube hat 30 Millionen aktive Nutzer*innen, die sich täglich auf dem Videoportal bewegen – in 80 verschiedenen Sprachen.

Untertitel zahlen sich aus

Untertitel machen Inhalte auch für Gehörlose und Hörgeschädigte verständlich, erweitern das Publikum um zig weitere Sprachen und ermöglichen das Schauen ohne Ton, was bereits heute 75 % aller Video-Views ausmacht. Und ihre Wirkung ist statistisch belegt:

  • 80 % schauen ein Video eher fertig, wenn es untertitelt ist.
  • Videos mit Untertiteln werden um bis zu 40 % häufiger geschaut als Videos ohne Untertitel.
  • Untertitelte Videos haben nachweislich ein höheres Engagement bezüglich Klicks, Reaktionen und Shares auf Social Media.
  • Untertitel sorgen für bessere SEO-Werte – sowohl auf YouTube als auch auf Google. Weil die hinterlegten Untertitel-Skripte wie Textdateien gescannt werden.

Als Ringier sich an die Produktion von Mitarbeitervideos für die neue Karriereseite machte, stand die Entscheidung, diese zu untertiteln, damit schnell fest.

Ein Blick in die Medienwelt

Die Clips der neuen Videoreihe #BehindRingier liefern Einblicke in das Schaffen des international tätigen Medienkonzerns. Bei über 7000 Mitarbeiter*innen in 19 Ländern war es für Ringier selbstverständlich, das Publikum auch auf Englisch abzuholen. Den Auftrag zur Untertitelung vergab das Unternehmen an Supertext. Der Sprachdienstleister hält Ringier seit mehreren Jahren mit Übersetzungen und Transkreationen den Rücken frei – bei interner wie externer Kommunikation auf Englisch, Französisch und Italienisch über Rumänisch bis Chinesisch und Vietnamesisch.

Videos lokalisieren: Welche Schritte stehen an?

Jedes Projekt ist unterschiedlich. Meistens besteht es aber aus den folgenden vier Teilschritten – so auch bei Ringier.

1. Untertitel oder Synchronisierung?

Soll ein Video mehrsprachig werden, stellt sich als erstes die Frage, ob man auf Untertitel oder eine Synchronisation – also eine extra Tonspur in der neuen Sprache – setzt. Ringier entschied sich für Untertitel. Sie lassen den Videokonsum ohne Ton zu und sind die günstigere Variante mit kürzeren Umschlagszeiten. Zudem schaffen sie Verständnis, ohne die Sprechstimme und damit die Wahrnehmung des Zuschauers zu verändern.

2. Transkription

Beim Transkribieren verwandeln Muttersprachler*innen die gesprochene Sprache im Video in geschriebene. Also in einen Text. Mundart wird dabei in Standardsprache übertragen.

3. Spotting / Timecoding

Beim Spotting wird der niedergeschriebene Text mit sogenannten Timecodes versehen. Diese bestimmen, zu welchem Zeitpunkt die Untertitel später ein- und wieder ausgeblendet werden.

4. Übersetzung

Im letzten Schritt werden die Untertitel von Muttersprachler*innen übersetzt. Bei Ringier kamen neben dem Sprechtext noch Texteinblendungen dazu, die ebenfalls übersetzt wurden.

32 Corporate Videos – jetzt auch auf Englisch

Das Resultat ist eine fertige Untertitel-Datei, meist im SRT-Format. Der Kunde entscheidet, ob er sie im gewünschten Mediaplayer als Zusatz hochlädt, damit die Zuschauer die Untertitel nach Belieben ein- und ausschalten können – dann spricht man von Closed Captions (CC). Brennt man die Untertitel dagegen als festen Bestandteil ins Video ein und lässt sie automatisch abspielen, handelt es sich um sogenannte Open Captions.

Ringier entschied sich für die zweite Variante und kam so innerhalb weniger Tage zu 32 lokalisierten Mitarbeitervideos. Diese stellte das Unternehmen auf seine Karrierepage und wird seither auch auf Englisch gefunden und verstanden.

Titelbild via Twenty20



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