Warum sich App-Übersetzung auszahlt – in Usern und Umsätzen

Wie viele Sprachen spricht Ihre App? Die Antwort kann direkt über Erfolg und Misserfolg im Markt entscheiden. Wieso das so ist und wie Sie das Maximum aus Ihrer App herausholen.

Nehmen Sie kurz Ihr Handy zur Hand (wir wissen alle, dass es in Griffnähe liegt). Erste Frage: Wie viele Apps haben Sie installiert? Zweite Frage: Wie viele davon sind in Ihrer Muttersprache?

Dass Menschen am liebsten konsumieren, was sie verstehen, ist nicht neu. Und dass dies auch auf die App-Nutzung zutrifft, daher naheliegend. Ihre App kann ein 5-Sterne-Rating und super Rezensionen im Store haben, Nicht-Muttersprachler*innen werden sie vermutlich trotzdem nicht nutzen. Das Motto lautet darum «mehr ist mehr»: Je mehr Sprachen Sie anbieten, desto grössere Chancen hat Ihre App auf Erfolg. Und zwar aus mehreren Gründen. Hier kommen die drei schlagkräftigsten.

Die App wird sichtbarer

Es gibt 1,8 Millionen Apps im App Store und über 3 Millionen bei Google Play. Die Chancen, dass man genau Ihre App findet, sind damit relativ bescheiden. Je mehr Sprachversionen Sie zur Verfügung stellen, desto höher wird aber Ihre Visibilität in den Stores. Das kann sich wiederum direkt in Downloads auszahlen: Gemäss Statistik liegt die Downloadrate mit einer lokalisierten App im jeweiligen Land um bis zu 128 % höher als ohne. Und durch jeden Download verbessert sich das Ranking Ihrer App und damit die organische Reichweite.

Die User werden globaler

Ist Ihre App auf Deutsch? Dann decken Sie damit 6 % der weltweiten Kaufkraft ab. Eigentlich eine stattliche Zahl, sind doch nur etwas mehr als 1,3 % der Erdbevölkerung deutscher Muttersprache. Schaut man sich das volle Potenzial des Weltmarkts an, ist die Zahl dennoch verschwindend klein. Bieten Sie Ihre App dagegen in sieben weiteren Sprachen an, erreichen Sie schon ganze 75 % der globalen Käufer*innen. Die wichtigsten Sprachen gemäss BIP-Anteil für Ihr App-Wachstum sind Englisch, Chinesisch, Spanisch, Japanisch, Französisch, Arabisch und Portugiesisch.

Die Nutzung wird aktiver

90 % aller Mobile-Aktivitäten geschehen in Apps und nicht im Browser. Und wenn User etwas sind, dann erbarmungslos: Meist dauert es wenige Minuten, bis eine App heruntergeladen und auch genauso schnell wieder gelöscht ist. Was nach dem Download der App passiert, ist also genauso zentral – und damit die Sprache ihrer Inhalte. Laut CSA Research verbringen 72 % aller Befragten den Grossteil ihrer Zeit mit Inhalten in der Muttersprache. Und das leuchtet ein: Eine lokalisierte App macht Usern die Bedienung einfach, das Erlebnis authentisch und sorgt für Vertrauen. Die Folge ist ein höheres Engagement – besonders, wenn neben der Sprache auch das Design oder die Masseinheiten zum lokalen Markt passen.

Heisst für Ihre App: User nutzen sie intensiver, hinterlassen Feedback oder empfehlen sie Freunden. Gratis Optimierungspotenzial gibt es damit gleich obendrauf: Geäusserte Kritikpunkte können Sie im nächsten Update verbessern und für eine noch bessere User Experience sorgen. Und so auch als Start-up-App in wenigen Wochen zu 65’000 aktiven Usern gelangen.


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Titelbild via Twenty20



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