Wege aus der Hölle des Nichts

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Einen Text zu schreiben, ohne etwas zu sagen zu haben, ist eine Tortur. Für Sie und Ihre Leserschaft.

Sie erhalten von Ihrer Vorgesetzten den Auftrag, einen Text zu verfassen. Über ein Thema, das Ihnen nichts sagt und worüber Sie auch nicht viel zu sagen haben. Stellen Sie es sich richtig vor. Wie fühlen Sie sich? Etwas verloren oder gar verzweifelt? Wenn Sie sich verzweifelt fühlen, sollten Sie vielleicht Ihre Job-Situation überdenken. Wenn Sie sich verloren fühlen, gibt es Hoffnung.

Schwierigkeiten

Das Schwierigste beim Schreiben ist, zu wissen, was man schreiben will: Die Idee ist zentral. «Die Arbeit an Sprache ist Arbeit am Gedanken», sagte einst Dürrenmatt. Damit drückte er aus, dass man durch das Nachdenken, wie sprachlich etwas auf einen klaren Punkt gebracht werden kann, merkt, wo der Gedanke noch nicht klar ist. Dies gilt natürlich auch schon vorher, denn schreiben hat mit denken zu tun: Wem nichts in den Sinn kommt, kommt auch nichts aufs Blatt. Und dann tendiert man dazu, eine halbfertige Idee mit viel Blabla künstlich aufzublasen. Das ist mühsam. Für Sie und Ihren Leser. Denn das merkt man einem Text an.

Drei Tipps, um der Hölle zu entkommen

  1. Wenn Sie nichts zu sagen haben, finden Sie jemanden, der etwas zu sagen hat. Führen Sie ein Interview: Ein paar Fragen für jemand anderes zu schreiben ist einfacher als einen ganzen Text selbst zu schreiben.
  2. Organisieren Sie sich. Überlegen Sie sich, wie Sie vorgehen. Zeichnen Sie ein Mindmap, das Ihnen hilft, Ihre Ideen zu ordnen. Das Wichtigste dabei: ein Ziel, eine zentrale «Message» zu haben. Dann geht alles einfacher von der Hand.
  3. Fragen Sie fünf Personen nach der gängigen Meinung zum Thema und schreiben Sie dann einen feurigen Artikel aus der Gegenposition. Andere Ideen als Ausgangspunkt für die eigenen zu nehmen funktioniert fast immer und eröffnet neue Sichtweisen auf das Thema.

Versuchen Sie es mit diesen drei Tipps, damit sollten Sie zumindest einen Anfang machen können. Und sonst wenden Sie sich an uns, wir haben immer Ideen.



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Ein Kommentar zu “Wege aus der Hölle des Nichts”



  • Bis zum bitteren Ende am 20. September 2012 10:49 Uhr

    […] Woche zeigten wir Ihnen Wege aus der Hölle des Nichts. Heute erzählen wir Ihnen, wie Sie Ihren Text so schreiben, dass er bis zum Schluss gelesen wird. […]


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