Der mehrsprachige Weihnachtsmann aus Bern-Bethlehem

Kinder, die in der Schweiz an den Weihnachtsmann schreiben, bekommen eine Antwort. Ein Spezialteam der Schweizerischen Post beantwortet die Briefe. Mit einem kleinen Geschenk und dem Poststempel aus Bern-Bethlehem.

Ob an das Christkind, den Samichlaus oder den Père Noël – die Weihnachtswünsche von Kindern bleiben hierzulande nicht unbeantwortet. Auch dieses Jahr werden in einer Postfiliale in Chiasso wieder über 16 000 Briefe erwartet. Hier landet normalerweise allerlei Unzustellbares aus dem ganzen Land – oder eben die Anfragen und Wünsche an Samichlaus und Co.

Briefe an den Nordpol

Das Ganze funktioniert erstaunlich einfach: Der fertige Brief muss am Ende nur mit einer Rücksendeadresse versehen werden und kann dann in einen beliebigen Briefkasten der Post eingeworfen werden. That’s it.
Die Briefmarke darf gerne aufgemalt sein und auch mit der Anschrift nimmt es die Post für einmal nicht so genau. «Samichlaus im Wald» funktioniert als Adresse genau so wie «Weihnachtsmann am Nordpol». Nur der Absender sollte auf jeden Fall korrekt vermerkt werden, damit der Antwortbrief am Ende beim Verfasser und nicht wieder in Chiasso landet.

Christkind spricht auch Englisch

Laut einer Medienmitteilung der Post, stammen rund drei Viertel der Briefe aus der Westschweiz und dem Tessin. Für das Spezialteam – äh, das Christkind –, natürlich kein Problem. Wie der Weihnachtsmann beherrscht auch das Christkind alle vier Landessprachen und antwortet sogar auf Englisch.

Titelbild via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)


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