Kälber und Politik

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Der Schweizer Buchpreis ging an Peter von Matt. Nina Biastoch war live vor Ort, um die Geschehnisse zu dokumentieren.

Am Sonntag wurde der Schweizer Buchpreis verliehen. Ich hatte eigentlich geplant, dass Thomas Meyer gewinnt. Damit ich Ihnen jetzt ganz cool sagen könnte: «Sehen Sie her, wir hatten das richtige Gschpüri, wir haben ihn bereits interviewt, bevor er den Preis erhalten hat.» Leider hat mir die Jury einen Strich durch die Rechnung gemacht; ich musste meinen ganzen Text umschreiben. Danke dafür.

Das Kalb machen

Gewonnen hat ein anderer, grosser Schriftsteller. Daher geht das in Ordnung. Der Schweizer Buchpreis 2012 ging an Peter von Matt, der mit seiner Essaysammlung «Das Kalb vor der Gotthardpost. Zur Literatur und Politik der Schweiz» an den Start ging. Es ist ein nicht-belletristisches Werk und zwar das erste in der Geschichte des Buchpreises. Die anderen vier – Ursula Fricker, Alain Claude Sulzer, Sibylle Berg und Thomas Meyer – hatten alle Romane vorgelegt. Eine Premiere sozusagen. Wobei erwähnt werden muss, dass es den Preis erst seit 2008 gibt.

Frühmorgens in Basel

Unsere Nina Biastoch hat sich am letzten Sonntagmorgen auf die Reise nach Basel begeben, um der Veranstaltung live beizuwohnen. Ihr gefiel vor allem, dass die Jurymitglieder je eine sehr persönliche Hommage an «ihren» Autoren vorgetragen haben. Nina und ich haben Herrn Meyer fest die Daumen gedrückt – wir haben sein Buch beide sehr gerne gelesen. Mit dem Unterschied, dass Ninas Buch seit letztem Sonntag mit einem Autogramm versehen ist und meins nicht. Aber das kläre ich mit ihr persönlich ab. Mein Plan mit dem Interview ist leider nicht aufgegangen, eine Verbindung zum Sieger haben wir dann aber doch noch: Unser Sprachmanager René Voit sass seinerzeit bei Herrn von Matt in der Vorlesung.



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