5 Erkenntnisse aus einer halben Million E-Mails

Analyse_Supertext

Letztes Jahr hat Supertext via SendGrid und Mailchimp exakt 568 594 E-Mails verschickt. Und nun rigoros untersucht. Die Analyse offenbart Spannendes.

Rund 150 000 E-Mails werden weltweit pro Minute verschickt. Eine beeindruckende Zahl. Und eine beängstigende, wenn Sie mit Ihrem Newsletter gelesen statt gelöscht werden wollen. Darum schrauben auch wir laufend an unserem Schreibstil. Und haben all unsere Mails des letzten Jahres analysiert. Wir haben gemerkt, was funktioniert. Und was weniger. Hier kommen die Konklusionen:

1. Die magische Zahl 7 – so macht Ihr Betreff betroffen

Nach der Analyse von SendGrid scheinen die beliebtesten E-Mails einen Betreff aus sieben Wörtern zu haben. Das dürfte daran liegen, dass sieben Wörter einerseits genug sind, um das Interesse des Empfängers schon im Posteingang zu wecken. Gleichzeitig sind es nicht zu viele, damit auch Handy-Empfänger sofort sehen, um was es geht. Und interessiert auf die E-Mail klicken.

2. Sendezeit: Der frühe Vogel fängt den Leser

Das mobile Internet ist weiter auf dem Vormarsch – zum Leid der E-Mail-Marketer. Denn wird Ihre Mail zuerst auf dem Handy gesehen, wird sie seltener geöffnet und Links darin werden viel seltener angeklickt. Analysen von Mailchimp zeigen, dass die Öffnungs- und Klickraten von E-Mails und Links am PC markant höher liegen. Die Rettung ist daher altbewährt, aber effektiv: Senden Sie Newsletter und automatisierte Mails dann, wenn die meisten Leute am PC sind. Während der Arbeitszeit also – wir empfehlen zwischen 9 und 11 Uhr.

3. Die Headline ist wichtiger als die Position

Kunden lassen sich nicht in die Irre führen. Sogar wenn einzelne Tricks funktionieren: Rein durch die Positionierung eines Beitrags in Ihrem Newsletter wird noch nichts angeklickt. Auch wenn die Position von Bedeutung ist, viel wichtiger scheint gemäss unserer Mailchimp-Historie die Headline selbst. Ein starker Inhalt kann an letzter Stelle in Ihrer E-Mail stehen. Überzeugt die Schlagzeile, wird der Beitrag geöffnet.

4. Die hassgeliebten Listicles …

… funktionieren. Zumindest, wenn man es richtig macht. Dann werden sie gerne und überdurchschnittlich oft angeklickt – dies zeigt unsere Analyse der Mailchimp-Newsletter aus 2018. Da waren über 33 % der meistgeklickten Links Listicles.

5. Mehr Content, weniger Marketing

Auch Listicles werden nur gelesen, wenn sie einen echten Mehrwert bieten. Stichwort: Content (Marketing). Unsere Ratgeber-Rubrik zu verschiedensten Themen aus der Welt der Sprache scheint darum ganz gut zu funktionieren. Von den meistgeöffneten Links in unseren Newslettern waren 28 % Ratgeber-Artikel. Zusammen mit den Listicles sprechen so über 60 % der beliebtesten Links aus unseren E-Mails für Content Marketing.

Unsere Analyse zeigt, dass man für hohe Öffnungs- und Klickraten nicht in die Trickkiste greifen, sondern «nur» richtig gute Texte schreiben muss. Und falls Sie dabei Hilfe benötigen, legen wir gerne ein gutes Wort für Sie ein. Auch für Ihren nächsten Newsletter.

Titelbild via Pixabay



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