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Superblog – Das Tagebuch von Supertext!

Do you shame you for your English?

1. September 2010 von Rinaldo

Translation Server Error

Eine Sprache zu können, ohne sie zu lernen, ist ein alter Menschheitstraum. Wie weit sind wir? Wie gut sind automatisierte Übersetzungstools geworden? Eine Bestandsaufnahme im Kampf Mensch gegen Maschine.

Was heisst «Weihnachtsbaumbeleuchtung» auf Finnisch? Die Antwort ist nur einen Klick entfernt. Es gibt Tausende Online-Wörterbücher, und sie werden immer besser, übersetzen ganze Sätze und Textblöcke. Via Google Translate kann man sich jede Internetseite in nahezu jeder Sprache darstellen lassen.

Die Maschine hat das bessere Gedächtnis

Fabian Dieziger von der Text- und Übersetzungsagentur Supertext AG: «Mit ein bisschen Kombinationsgabe ahnt man dank dieser Tools zumindest, um was es auf der Seite geht. Doch um einen knackigen, überzeugenden Text zu formulieren braucht es Emotionen, Kreativität, Fantasie. Das kann keine Maschine der Welt.»

So werden Übersetzungsprogramme wie SDL Trados, Wordfast oder MetaTexis von Übersetzern hauptsächlich zur Effizienzsteigerung eingesetzt. Denn was die Maschinen haben, ist ein phänomenales Gedächtnis. Sie vergessen niemals, vorausgesetzt man macht regelmässig ein Backup der Datenbank. Dank solcher Datenbanken kann eine einheitliche Terminologie sichergestellt werden. Die gleichen Wörter, Ausdrücke und Sätze werden automatisch immer gleich vorübersetzt. Das spart Zeit für den Übersetzer und Kosten für den Auftraggeber. Trotz Supercomputern ist es bis heute nicht gelungen, eine Sprache 100% perfekt zu übersetzen. Man traut es der Wissenschaft zu, aber die Resultate sind ernüchternd.

Sprachwissenschaftler sind ernüchtert

Gemäss Wikipedia gehen die meisten Sprachwissenschaftler gar davon aus, dass das vollständige Begreifen von Sprache ein vollständiges Begreifen der menschlichen Intelligenz insgesamt impliziert. Ein perfektes Übersetzungssystem müsste demzufolge den menschlichen Geist simulieren und somit eine Form der künstlichen Intelligenz darstellen. Bis es so weit ist, braucht es den Übersetzungsservice der Supertext AG mit 4- und 6-Augen-Prinzip.


Meine ersten zwei Wochen bei Supertext

30. August 2010 von Mauro

Mauro Werlen an der SuisseEMEX

„Hurra, der neue Praktikant ist da!“ stand auf einem Banner über der Bürotür; Fanfaren ertönten, engelsgleicher Gesang verwöhnte mein Ohr und es wurden von gut angezogenen Kellnern mit schwarzen Fliegen Trauben, Käse und Wein gereicht.

Dann läutete der Wecker und beförderte mich unsanft in meinen ersten Arbeitstag. Das war aber das einzig Negative an diesem Tag. Ich wurde im Büro empfangen (halt nicht ganz genau wie in meinem Traum, aber was soll‘s) und war sogleich Teil eines super Teams. Damit meine ich, dass man mich von Anfang an als vollwertiges Mitglied betrachtet hat. Nicht selbstverständlich im Leben eines Praktikanten; ich habe schon andere Geschichten gehört, wo die Hauptaufgabe vor allem darin bestand, die Kaffeemaschine zu betreuen. Supertext ist da anders und das finde ich super (schon super, wie man super überall einsetzen kann, nicht?).

Während meiner zweiten Woche wurde ich an der SuisseEmex 2010 eingesetzt, um unsere Dienstleistungen und unseren Namen in die grosse weite Welt des vernetzten Marketings hinauszutragen; dies nicht ganz ohne Erfolg, wie ich meine. Es waren interessante und spannende drei Tage, doch nun danken mir meine Füsse dafür, dass ich wieder im Technopark auf meinem bequemen Bürostuhl sitzen darf. Dem bürointernen Gesetz, dass, wenn man am Töggelikasten zu null verliert, man den „crawl of shame“ gehen muss, also dazu verdonnert wird, unter dem Töggelikasten hindurchzukriechen, musste ich mich noch nicht unterwerfen – obwohl es einige Male ganz schön knapp wurde.

Nun ist es Montag der dritten Woche und ich schreibe meinen ersten Blogeintrag. Ein Hinweis darauf, dass die Stelle hier bei Supertext alles andere als langweilig ist: Die Arbeiten, die ich bis anhin erledigte, waren vielseitig und spannend. Wenn es so weitergeht, sehe ich einigen schönen Monaten entgegen. Und dafür, dass ich das Arbeiten sonst nicht zu meinen Lieblingstätigkeiten zähle, finde ich das ziemlich toll. Super, sozusagen.


Alle Jahre wieder: Supertext an der SuisseEMEX

23. August 2010 von Rinaldo

Es ist schon fast eine kleine Liebesgeschichte. Supertext und die SuisseEMEX – da haben sich zwei gefunden. Begonnen hat das Ganze im Mai 2006. Damals war www.supertext.ch erst drei Monaten online. Als ehemaliger Mitarbeiter des Institut für Jungunternehmen kannte ich den Startup-Park bestens. Ehrensache, dass ich einen Stand für die noch junge Supertext GmbH buchte. Fabian, der bei Welti-Furrer arbeitete, kam mir jeweils am frühen Abend zu Hilfe. Und blieb bis am späten Abend. So lernten wir die ersten Kunden jeweils nach Messeschluss an den Aussteller-Parties kennen.

Supertext an der SuisseEMEX 2006

Ein Jahr später, wir waren jetzt eine AG, musste ein Konzept für den Messeauftritt her. Wir entschieden uns an der SuisseEMEX’07 schneeweisse Anzüge zu tragen. Mit grossem Logo auf der Rückseite der Jackets.

Supertext an der SuisseEMEX 2008

Die Aktion entpuppte sich als Steilvorlage für die Nachbearbeitung der gesammelten Visitenkarten: «Grüezi Herr Meier, Sie waren letzte Woche an unserem Messestand. Sie erinnern sich an die weissen Anzüge?» Aber klar! Fast jeder erinnerte sich. Seither geniessen die weissen Anzüge bei uns den Status einer Uniform. An jeder Messe sind sie dabei.

Supertext an der SuisseEMEX 2009

Diese Jahr finden Sie uns in Halle 6, Stand 6.210. Wir teilen uns den Stand mit der Ming Agentur, welche auch die SuisseEMEX’10 organisiert. Morgen Dienstag, 24. August um 12 Uhr geht es los. Falls Sie noch kein Ticket haben, können Sie hier ein kostenloses Ticket bestellen. Benutzen Sie bitte folgenden Code: EX1112622C. Wir freuen uns Sie persönlich zu treffen!


SDL Trados – Glückwunsch, Sie haben bestanden

19. August 2010 von Andrea

Trados SLD Certified

SDL Trados Studio für Projektmanager

Rose is a rose is a rose. Und das in vielen Sprachen. Doch nicht immer ist es so einfach. Für einen Begriff gibt es zig verschiedene Synonyme. Dabei darf man nicht vergessen, dass ein einheitliches Corporate Wording (tatsächlich der wichtigste Bestandteil der CI) immens wichtig für das Auftreten eines Unternehmens nach aussen ist. National und international.

SDL Language Technologies sind führend im Bereich des globalen Informationsmanagements. Die Software SDL Trados Studio 2009 unterstützt Übersetzer und Unternehmen in der Erstellung und Pflege mehrsprachiger Inhalte. Und Supertext weiss wie’s geht.

40 Fragen in 40 Minuten: Und Go

Um die Fachkenntnis im Umgang mit der SDL Software zu belegen, können Übersetzer und Projektmanager eine Zertifizierungsprüfung ablegen. “Das Erreichen der SDL Trados Studio Projektmanager-Zertifizierung belegt umfassendes Verständnis der Projektmanagement-Funktionen von SDL Trados Studio 2009.” sagt SDL dazu. SDL bietet Seminare, Webinare und Übungsunterlagen zur Vorbereitung auf die Prüfung an.

Und hier geht’s zum Beweis. Supertexts höchst eigene und einmalige Zertifizierungsseite: http://www.sdl.com/certified/99376 (Bisschen stolz sind wir schon auch.)


Camileo S20 mit Mac OS X. Und es funktioniert doch!

7. July 2010 von Fabian

Camileo_S20

Camileo. Entdecke das Unentdeckte.

Auf der Suche nach einer kleinen, praktischen Cam stiess ich auf die Camileo S20 von Toshiba. HD-Auflösung, LCD Display, Videostabiliserung. Prima! Und das bei kleinsten Massen von 17 x 106 x 59 mm (B x H x T) und nur 115 g (ohne Batterie). Doch dann die Unsicherheit. Im Digitec Online Shop entdeckte ich bei den Details des Produkts folgende Warnung: “nicht kompatibel mit Apple/Mac”. Ob dem wirklich so ist, wollte ich auf die Spur gehen. Mit freundlicher Unterstützung von Toshiba, die mir ein Testgerät zur Verfügung stellten.

iPhoto

Bilder und Videos übertragen auf iPhoto.

Als Mac-User kann die mitgelieferte Software gleich eingeschweisst belassen werden. Verbindet man die Cam mit dem mitgelieferten USB-Kabel startet automatisch iPhoto. Fotos und Videos werden problemlos übertragen. Auch das Löschen der Dateien auf der Kamera nach dem Import klappt einwandfrei.

iPhoto Fehlermeldung

Probleme mit .avi H.264 Format.

Beim Doppelklick auf das Video erscheint nun allerdings folgende Fehlermeldung: “Der Film “IMAG0003.AVI” kann nicht geöffnet werden. Sie müssen u. U. zusätzliche Software installieren, um diesen Dateityp zu öffnen”. Nach kurzer Recherche habe ich das Tool Perian im Web gefunden.

Perian Website

Perian. Das Schweizer Armeemesser für QuickTime.

Mit einem Klick habe ich Perian 1.2.1 heruntergeladen. Ein Doppelklick auf dem Volume Perian installiert das Tool auf dem Rechner. Sichtbar ist das Programm nur unter “Systemeinstellungen” in der Rubrik “Sonstiges”. Dort können noch einige Parameter eingestellt werden. Habe ich nicht gemacht. Wenn Perian fertig installiert ist, QuickTime schliessen, falls noch offen. Jetzt in iPhoto das Video anklicken und es wird in QuickTime einwandfrei mit Bild und Ton abgespielt. Da kommt Freude auf.

QuickTime Export

iMovie kann kein .AVI Format abspielen.

In iMovie lassen sich Videos kinderleicht bearbeiten. Doch leider mag iMovie das Format .avi überhaupt nicht. Also bleibt nichts anderes übrig, als die Datei in ein neues Format zu konvertieren. Am einfachsten speichert man den Film mit dem QuickTime Player im Format HD 1080p mit der Funktion “Speichern unter” neu ab.

QuickTime Movie

Exportieren als .MOV File.

Nun ist es geschafft. Die Datei “Testfilm.mov” kann problemlos in iMovie eingespielt und bearbeitet werden. Bleibt die Resthoffnung, dass iMovie und iPhoto bald mit dem Standardformat arbeiten können oder Toshiba .MOV als Alternativformat anbietet.

Meine Systemkonfiguration: MacBook Pro, 2.5 GHz Intel Core 2 Duo, 2 GB 667 mHz DDR2 SDRAM, OS X 10.6.4, iPhoto und iMovie ’09


Sorry.

2. July 2010 von Remy

Sehenswerter TV-Spot von Mercedes. Zur Geschichte sage ich jetzt nichts, sonst ist das Video ja nicht mehr spannend. Viel Spass!


Make the user smile – Emotional Design

27. May 2010 von Remy

Make the user smile Session von Remy Blaettler
Für das UX Camp in Berlin am 29. Mai habe ich einen Vortrag über das Thema Emotional Design vorbereitet.

Nachdem die heutige Software, von vereinzelten Ausnahmen mal abgesehen, in den Bereichen Funktionalität, Zuverlässigkeit und Usability ziemlich ausgereift ist, wird es Zeit für den nächsten Schritt: Emotionen in die Software reinzubringen.

“Humans are not rational beings.
A human is a walking sack of squishy meat and liquids, awash in chemicals.”
Cheerful Software Manifesto

Wufoo ist ein schönes Beispiel für eine Business App die versucht, nicht nur benutzerfreundlich zu sein, sondern die auch Spass bei der Bedienung macht:

“The inspiration for our color palette did come from our competitors. It was really depressing to see so much software designed to remind people they’re making databases in a windowless office and so we immediately knew we wanted to go in the opposite direction. My goal was to design Wufoo to feel like something Fisher-Price would make. We were determined to make sure Wufoo was fun.”
Kevin Hale, Wufoo

In meinem Vortrag habe ich verschiedene Beispiele für gutes Emotional Design gesucht und einige Ideen dafür präsentiert.

Die Slides findet man hier als PDF und als PowerPoint.


Umfrage zum Entrepreneur State of Mind

21. April 2010 von Remy

Die meisten haben bestimmt schon den Song Empire State of Mind gehört (ja, er gefällt mir). Die wenigsten haben jedoch wahrscheinlich schon vom Entrepreneur State of Mind gehört. Der Grasshopper-Blog hat eine entsprechende Umfrage zu einigen Start-up-Themen gemacht und das sind die Resultate:

  1. Die meisten Jungunternehmer denken, dass die Rezession sie nicht stark betroffen hat. (Dem können wir nur beipflichten.)
  2. Die meisten benützen ein iPhone. (Wir haben auch vier davon.)
  3. Das Durschnittsalter von Jungunternehmern ist 31 – 35. (Auch da liegen wir noch knapp drin.)
  4. 54% arbeiten auf Mac. Bei uns sind es 50%, die Zahl der User wird jedoch bald auf 40% sinken. (Sorry Steve!)
  5. Beim Jahresumsatz sind wir vorne mit dabei. (Mehr wird hier jetzt nicht verraten.)
  6. Jungunternehmer sind optimistisch für das Jahr 2010. (Wir sind es auch. Weitere News zu diesem Thema werden wir euch bald mitteilen. Es wird einige Veränderungen geben!)

Hier noch die detaillierten Grafiken zum Thema:

Jungunternehmer Umfrage

Und wie sieht es bei euch aus? Wäre noch spannend, die gleiche Umfrage in der Schweiz zu machen.


Was bedeuten L10n und I18n?

21. April 2010 von Remy

Im Bereich Übersetzungen, speziell auf Twitter stösst man immer wieder auf die Abkürzungen L10n und I18n. Aber was bedeuten sie?

I18n (mit einem i am Anfang) steht für Internationalisierung (oder Internationalization auf Englisch) und beschreibt den Prozess wie man ein Produkt entwirft, damit es auf verschiedene Sprachen und Kulturen adaptiert werden kann ohne dass dabei die ganze Architektur angepasst werden muss.

Nehmen wir Supertext als Beispiel. Wir haben unsere Applikation so programmiert, dass die Texte nicht direkt im ASP.NET Code sondern in externen Resource Files abgelegt sind. ASP.NET hat Mechanismen eingebaut, die dann für jede Sprache das richtige Resource File auswählen.

L10n heisst Lokalisierung, nicht im Sinne von GPS, sondern für Software (Localization auf Englisch). Es bezeichnet die Anpassung von Software und Dokumentation an ein bestimmtes Land.

Die Schwierigkeit bei der Lokalisierung ist somit nicht die Mehrsprachigkeit. Dafür können einfach die externen Resource Files übersetzt werden. Viel komplexer und komplizierter ist die Unterstützung für verschiedene Zeitzonen und Währungen. Da liegt der Hund begraben.

Zum Schluss noch G11n. Das bezeichnet den ganzen Prozess, vom Design eines Produktes, über die Entwicklung bis zur Adaption und dem Marketing in verschiedenen Ländern. Diese Abkürzung wird aber eher selten verwendet.


Praktikum in Textagentur. Jetzt bewerben!

25. March 2010 von Fabian

Praktikantin

Supertext sucht Verstärkung. Du hast die Möglichkeit, ab Juli/August 2010 oder nach Vereinbarung ein 6-monatiges Praktikum bei uns zu absolvieren. Mit Option zur anschliessenden Festanstellung. Es erwartet dich ein junges 4-köpfiges Team im Boomquartier Zürich West.

Das hast du davon

Du tauchst ein in die Welt eines Start-ups und bist mit dabei, wenn wir ein Stück der Welt erobern. Du bist immer online, bearbeitest unseren E-Mail-Eingang, bedienst unser Telefon und koordinierst die Aufträge in unserem System. Du pflegst die Daten und den Kontakt zu unseren Kunden und Freelancern und leitest Text- und Übersetzungsprojekte. Und du hilfst mit bei Messen, Marketingaktionen und Kundenakquise.

Das bringst du mit

Du bist 20-30 Jahre jung, aufgeweckt und interessierst dich für Sprachen. Deutsch, Französisch und Englisch beherrschst du in Wort und Schrift. Idealerweise bist du zweisprachig aufgewachsen (Deutsch/Französisch) und schliesst im Sommer dein Studium in angewandter Linguistik ab. Oder du hast bereits erste Erfahrungen in einer Werbe- oder Übersetzungsagentur gesammelt. Du kennst dich mit dem Internet aus und nimmst auch gerne den Telefonhörer in die Hand.

Und so bewirbst du dich

Sende Dein Motivationsschreiben mit Foto und Lebenslauf an:
Fabian Dieziger, E-Mail: fabian@supertext.ch


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